Richtig Lernen: Mit diesen Methoden & Tipps klappt’s

Egal, ob du dich gerade in der Ausbildung, im Studium oder in einer Weiterbildung befindest, Lernen ist Hauptvoraussetzung, um erfolgreich einen Abschluss zu meistern!

Es gibt Personen, die das Lernen sehr einfach fällt und manch anderer benötigt für denselben Lernstoff doppelt so viel Zeit!

Das Gute: Du kannst dein Lernverhalten positiv beeinflussen.

Finde die richtige Lernstrategie für dich und du wirst in kurzer Zeit raschere Lernergebnis feststellen.

Nachfolgend stellen wir die besten und beliebtesten Lernmethoden sowie Lerntipps vor bei denen dir der Lernerfolg garantiert ist:

Die sieben besten Lernmethoden

1. Erstellen von Listen

Eine einfache Methode, die sich ganz neben dem Lesen des Lernstoffes machen lässt.

Unterstreiche dir Wörter, schreibe dir Stichwörter heraus und fasse dir Inhalte zusammen.

Das Lernen geschieht ganz nebenbei und mit den Zusammenfassungen lässt es sich wunderbar weiterlernen.

TIPP:

Lese und fasse dir die Inhalte nicht nur schriftlich, sondern auch mündlich (laut sprechend) zusammen!

Am besten du bist hier an einem ungestörten Ort! 🙂

2. Arbeiten mit Mindmaps und Schaubildern

Fertige dir Mindmaps oder Schaubilder an!

Eine kreative Lernmethode mit der es sich gut arbeiten lässt.

Die Basis erfolgt wie in Tipp 1 aufgrund von Stichwörtern.

Sammle so viele Stichwörter wie es geht und erstelle dir somit eine Gedächtniskarte.

Dadurch kannst du hervorragend erkennen, welche Themen wie miteinander vernetzt sind.

Handelt es sich um einen zeitlichen Ablauf, eignet sich auch ein Ablaufdiagramm.

Frau zeichnet Mindmap

3. Schreiben von Karteikarten

Eine altbewährte Übung, die besonders beim Vokabeln-Lernen einer Fremdsprache eingesetzt wird.

Aber auch sämtliche andere Inhalte können dabei zusammengefasst, aufgeschrieben und durch abfragen selbst beigebracht werden.

Schreibe auf eine Seite die Frage und auf die andere Seite die Antwort.

4. Eselsbrücken bilden

Wenn du dir Eselsbrücken bildest, wirst du dir komplizierte Inhalte wesentlich leicht merken können.

Du nutzt dabei die assoziative Arbeitsweise deines Gedächtnisses.

Eine einfache Information wird mit einer schwierigen verknüpft.

Ein Beispiel wäre „He, She, It, das S muss mit.“  Oder auch „wer nämlich mit H schreibt ist dämlich!“

Überlege dir einfache Merksätze oder bilde mit den Anfangsbuchstaben von schweren Lerninhalten neue Sätze, die du dir gut merken kannst.

Diese Sätze bleiben normalerweise dauerhaft in deinem Langzeitgedächtnis verankert!

5. Digitale Medien nutzen

Wir leben in der Zeit der Digitalisierung.

Nie zuvor war die (kostenlose!) Auswahl an digitalen Lernmedien größer als heute.

Du verstehst ein Thema nicht oder möchtest dieses anders erklärt bekommen oder vertiefen?

Es ist ziemlich egal in welchem Bereich du dich informieren möchtest, sowohl in Audio-, Video- oder Textform ist beispielsweise über Podcasts, Blogs oder Youtube-Videos alles möglich.

Mit digitalen Medien lernen

6. Sich abfragen lassen

Eine beliebte Lernmethode, um bereits Erlerntes zu prüfen.

Oftmals neigt man jedoch dazu den gesamten Stoff in der Theorie und sogar noch nach Wortlaut aufsagen zu können, in der Praxis jedoch die Anwendung nicht gelingt.

Es besteht die Gefahr, dass das Wissen nur kurzzeitig verankert wird.

Mache deswegen zusätzlich noch praktische Übungen, um langfristig etwas von dem Erlernten zu haben.

7. Wissen anderen erklären

Keine andere Lerntechnik zeigt mehr, ob du das bisherige Wissen vollständig verstanden hast!

Erst wenn du mit deinen eigenen Worten das Erlernte einfach erklären kannst, kannst du dir sicher sein, dass du neues Wissen verankert hast!

Ganz nebenbei vertiefst du das Wissen hier noch stärker und entdeckst Wissenslücken, von denen du zuvor nichts wusstest!

Lerntipps

Finde heraus welcher Lerntyp du bist!

Weißt du bereits über welche Sinne du am besten lernen kannst?

Hierfür unterscheidet man vier Lerntypen.

Der auditive, visuelle, motorische und kommunikative Lerntyp.

Auditive Lerntyp

Wenn du Dinge hörst, verarbeitest du diese am schnellsten.

Beispielsweise wenn du deinem Lehrer oder Dozenten zuhörst oder auch eine Doku oder einen Talk.

Frau lernt glücklich über Kopfhörer

Visuelle Lerntyp

Dir genügt es bereits Texte zu lesen und Schaubilder zu betrachten.

Alles, was du bildlich wahrnimmst, behältst du besonders gut in deinem Gedächtnis.

Motorische Lerntyp

Du musst Dinge nicht nur sehen oder hören, du musst auch mit ihnen arbeiten.

Bei manchen Lerninhalten gar nicht so einfach.

Versuche jedoch möglichst viele praktische Übungen schriftlich zu fixieren oder bestenfalls in Realität wie in den (Ausbildungs-)Unternehmen anzuwenden.

Kommunikative Lerntyp

Damit sich das Wissen bei dir festigt, tauschst du dich am liebsten mit anderen aus.

Durch die Kommunikation von neuem Wissen, erinnerst du dich am besten wieder an Lerninhalte zurück.

Studenten tauschen sich aus

Lerne zu Beginn überwiegend über den Sinneskanal, über den du am den besten Lerninhalte aufnimmst.

Verwende jedoch sämtliche Sinne nach und nach mit ein, um eine sogenannte Lerntiefe zu erreichen!

Neue Studien haben ergeben, dass die Verarbeitung von Neuem dann hoch ist, wenn möglichst viele Sinne gleichzeitig angesprochen werden.

Neues Wissen aktiv anwenden

Das A und O des erfolgreichen Lernens ist es sich Lerninhalte im Gedächtnis abzuspeichern, das Erlernte im Gedächtnis zu behalten und bei Anwendungsbedarf jederzeit wieder abzurufen.

Wende deswegen hierfür das neue Wissen immer wieder aktiv an und wiederhole dies bei jeder Gelegenheit.

Übungen sind am effektivsten, um Lernziele zu erreichen!

So verankerst du die Inhalte und hast nicht nur für deine Abschlussprüfungen einen entscheidenden Lernvorteil, sondern lernst viel wichtiger für dein Leben!

Flipchart mit Notizen und Stiften

Optimale Lernbedingungen

Schaffe dir eine angenehme Lernatmosphäre und nutze die Lernmethoden, die zu dir passen, um das Aneignen von Wissen nicht als Belastung oder Abneigung zu empfinden.

Achte darauf ausreichend zu trinken und richte dir auch kleine Snacks zum Snacken hin.

Mit Spaß lernen

Sicherlich mag man ein Thema mehr als ein anders, versuche dir jedoch Zeiträume zu schaffen, in denen du gerne an neue Sachen herangehst!

Vielen fällt das Lernen ohne Druck leichter.

Je mehr Freunde und Spaß du dabei entwickelst, desto einfacherer wird es deinem Gehirn fallen, das Erlernte in dein Langzeitgedächtnis zu befördern.

Konzentration nicht vergessen

Erfolgreiches Lernen erfordert höchste Konzentration.

Lasse dich nicht ablenken und verbanne alles, was dich vom Lernen abhalten könnte.

TIPP:

Eine beliebte Technik ist die Pomodoro-Technik.

Hier arbeitest du 25 Minuten konzentriert an einer Sache und machst im Anschluss eine fünfminutige Pause.

So kannst du über längere Zeit konsequent an einer Sache lernen, ohne deinen Fokus auf etwas anders zu richten!

Natürlich kannst du die Pause auch einmal verlängern und beispielsweise auf maximal 20 Minuten erhöhen.

Lernende Studentin schreit vor Stress

Fazit

Lernen von neuen und oftmals schwierigen Inhalten ist nicht immer einfach.

Besonders dann nicht, wenn es sich um Inhalte handelt, die für einen für die Zukunft irrelevant scheinen und mit dem normalen Leben wenig zu tun haben.

Je besser du dich jedoch kennst und mit den oben genannten Lernmethoden und Lerntipps auseinandersetzt, desto einfacher wird es dir fallen in deiner Ausbildung, Studium oder auch Weiterbildung voranzukommen, um gewünschte Ziele zu erreichen!

Lerne effizient in dem du optimal lernst, Zeit sparst und Wissen bei dir behältst!

Wie lernst du am besten? Welcher Lernmethode oder welchen Tipp wirst du in Zukunft verfolgen?

Lasse es uns gerne in einem Kommentar wissen! 🙂

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